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05.10.2010

:metabolon

Neubau eines Multifunktionsgebäudes auf der Deponie Leppe in Lindlar (Oberbergischer Kreis):

Die inhaltliche Neuorientierung soll sich auch in der Gestaltung des Standortes widerspiegeln. Zu diesem Zweck wurde ein städtebaulicher und landschaftsräumlicher Wettbewerb ausgelobt, der von dem Architekturbüro pier7-architekten aus Düsseldorf gewonnen wurde.

Von besonderer Bedeutung ist eine Gebäudekonditionierung auf höchsten ökologischen Standards, weshalb das Gebäude als leichte Holzständerkonstruktion ausgeführt wird. Als Wetterschutz dient eine transluzente Fassade aus Profilit-Glas. 

Die Tragwerk-Bauingenieure erhielten die Beauftragung über die Erbingung der Bauphysikalischen Nachweise.

Unter die Rubrik Bauphysikalische fallen die Leistung über den Wärmeschutznachweis gem. EnEV-2009, die Bauakustischen Nachweise (Schallschutz) und die Raumakustischen Nachweise, da ein Seminarraum und Großraumbüros geplant sind.

Um insbesondere den sommerlichen Wärmeschutz bei dem Holzleichtbau zu gewährleisten, wurden wir zudem über die Thermische Gebäudesimulation beauftragt. Diese erbringen wir in Kooperation mit einem Kölner Ingenieurbüro, dass sich auf diese Aufgabe spezialisiert hat.

Die Beheizung des Gebäudes erfolgt über die Anbindung an die Fernwärmeleitung auf der Deponie. Die notwendige Kühlung erfolgt über Erdkollektoren und eine angeschlossene Fußbodenkühlung im Zementestrich. Der Luftaustausch erfolgt über freie Fensterlüftung oder über Lüfter mit adiabater Kühlung (Verdunstungskühlung).

Daneben betreuen wir das Bauvorhaben mit der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination in der Planung und während der Ausführung.

Bauherr: Bergischer Abfallwirtschaftverband (BAV), Braunswert 1-3, 51766 Engelskirchen, www.bavweb.de

Architektur: pier7 architekten, Faunastraße 41, 40239 Düsseldorf, www.pier7-architekten.de

            

 

Ansprechpartner:
Friedrich, Jörg


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